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UMTS-Funknetze und Wireless-Internet
für Flugzeugpassagiere
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Einsatz der WirelessCabin ab 2004
geplant
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Flugzeugpassagiere
sollen schon bald über den Wolken die Freiheit der drahtlosen
Kommunikation nutzen können. Dafür hat das Deutsche Zentrum
für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Forschungsprojekt gestartet,
das in der Flugzeugkabine während des Fluges die Nutzung der
Mobilfunktelefone ermöglichen und Laptops über Funk an das
Internet anbinden soll. |
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Unter dem Projektnamen
"WirelessCabin" arbeitet ein internationales Team von
Ingenieuren von Airbus, Siemens, Ericsson, Inmarsat, dem
Kabinenbauer KID-Systeme, der Universität von Bradford und der
Technologie-Consulting-Firmen ESYS und TriaGnoSys: Das Team
soll unter der Führung des DLR herausfinden, wie die Funknetze
der Flugzeugkabine über Satellit mit den Telekomnetzen am
Boden verbunden werden können, ohne die empfindliche
Flugzeugelektronik zu stören.
Geschäftsreisende sollen
so eine Kommunikationsinfrastruktur nutzen können, wie sie sie
aus ihrem Büroalltag gewohnt sind: Sie können telefonieren,
E-Mail bearbeiten oder Dokumente aus dem Firmennetz
herunterladen. Zudem soll der Reisende unter seiner bekannten
Mobilfunknummer erreichbar sein. Urlaubsreisende können dann
bodengebundene Unterhaltungsprogramme genießen oder
Informationen aus dem Internet abrufen. Und die Flugzeugcrew
wird die Kommunikationsinfrastruktur nutzen können zur
Optimierung der Arbeitsabläufe, aber auch zur
Notfallkommunikation.
Neben einem zellularen UMTS-Netz
für private Telefonnutzung und Paketdatendienste soll auch
Bluetooth und W-LAN für Internetzugang angeboten werden. Das
Projekt soll 2004 mit einer Serie von Multimedia-Feldversuchen
unter Verwendung eines speziell dafür ausgerüsteten Airbus
A340 zur Serienreife gebracht werden.
Ein zentraler
Punkt der Entwicklungsarbeiten des Projekts "WirelessCabin"
ist ein Service Integrator, welcher die verschiedenen
Datenströme der unterschiedlichen Funkdienste bündelt, bevor
sie über Satellit gemeinsam zum Bodensegment transportiert
werden. Dafür werden neue Protokoll-Konzepte entwickelt,
insbesondere Features wie dynamische Bandbreitenzuteilung für
die verschiedenen Zugangssegmente und
Quality-of-Service-Garantien.
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